Spielerisch lernen

3, 2, 1 … Volltreffer!

Mit drei Boxen und ein paar Jonglierbällen wird aus einer Gehörbildungsübung ein kleines Action-Spiel mit viel Bewegung.

Gehörbildung Intervalle Bewegung Gruppenunterricht
Drei Boxen bereit für das Intervall-Schuss-Spiel

Das brauchst du für "3, 2, 1 … Volltreffer!"

Materialien: Drei oder vier Boxen, Schilder mit den Übungsinhalten, kleine Bälle (idealerweise Jonglierbälle) Geeignet für: Gruppenunterricht, kleine Gruppen und Einzelunterricht Modalität: Gehörbildung – Intervalle erkennen und zuordnen

Manchmal braucht's im Musikunterricht gar nicht viel. Drei Boxen, ein paar Jonglierbälle und schon wird aus einer Gehörbildungsübung ein kleines Action-Spiel.

Sobald Bewegung ins Spiel kommt, sind die Kinder wieder voll dabei. Die Konzentration steigt, die Stimmung sowieso – und ganz nebenbei wird fleißig gehört, überlegt und gelernt.

💡 Tipp: Jonglierbälle sind ideal. Sie landen schön in der Box und springen nicht gleich wieder heraus.

So geht's

1

Spielfeld aufbauen

Auf einer Seite des Raumes werden drei oder vier Boxen nebeneinander aufgestellt. Davor liegen Schilder mit den Inhalten, die gerade geübt werden – zum Beispiel Intervalle (Prim, Sekund und Terz). Die Kinder stehen mit etwas Abstand gegenüber und bekommen jeweils einen kleinen Ball.

2

Intervall hören und überlegen

Am Klavier wird eines der Intervalle vorgespielt. Alle hören aufmerksam zu und überlegen: Welche Box ist die richtige?

3

Entscheidung treffen

Es bleibt bewusst Zeit, die eigene Entscheidung zu treffen. Erst wenn alle bereit sind, kommt das Startsignal:

„3 … 2 … 1 … Schuss!"

4

Bälle fliegen!

Und plötzlich fliegen die Bälle quer durch den Raum. Jetzt zeigt sich schnell: Manchmal ist das Intervall leichter zu erkennen als die richtige Box zu treffen. Es wird viel gelacht und ganz nebenbei das Gehör trainiert.

3, 2, 1 … Volltreffer! – Boxen und Bälle im Musikunterricht

Varianten

Das Spiel lässt sich leicht an andere Unterrichtsinhalte anpassen, zum Beispiel Instrumentenkunde oder Fachausdrücke. Besonders gut funktioniert es mit den Emotionskarten aus HEAR n HOP, wenn Intervalle, Dreiklänge oder Tonhöhenunterschiede geübt werden sollen. Genauso lassen sich Karten aus dem Rhythmustelefon verwenden und daraus eine bewegte Rhythmusübung machen.